Kreisjagdverband Bautzen e.V.

 

 Nachsuchestation des KJV Bautzen

 

Der KJV Bautzen hat mit sofortiger Wirkung eine Nachsuchestation nicht nur für Verbandsmitglieder eingerichtet.

Ansprechpartner ist  Waidgenosse Wolfgang Richter, ständig erreichbar unter

0172 3732928

 

Das alte Team (HS "Ella" und Loshund DK "Asta vom Kuckuckswald") - leider lebt von den Dreien nur noch einer!

 


Das neue Team (HS "Efi iz Crnomlja" VH 3132 und Loshund WSL "Kascha vom Rothsteiner Felsen" ZB-Nr. 15356) - Weidmannsheil auf allen "Roten Fährten"!

 

Weidmannsheil nach erfolgreicher Nachsuche, Hatz und Stellen dieser recht wehrhaften Sau im Oberlausitzer Bergland
Weidmannsheil in einem 70 ha großen Maisschlag nach erfolgloser Nachsuche anderer Hunde.

 

Auch diesem Stück Rehwild blieben lange Schmerzen und Qualen durch die erfolgreiche Nachsuche erspart.


 

Ein schwer nachzusuchender Laufschuß.


 

 

 

 

Jeder Schuß, wo das Stück nicht im Feuer liegt, muss nachgesucht werden. Alles andere wäre verantwortungslos und nicht waidgerecht.



 



 

 

 

 

Nicht durchgeführte Nachsuchen – mit dem Blick durch die Brille des Gesetzes !

 

Laut Bundesjagdgesetz und Sächsischem Jagdgesetz besteht nach den allgemeinen Grundsätzen der weidgerechten Jagdausübung eine Nachsuchepflicht auf krankgeschossenes oder schwerkrankes Wild !

Wird eine Nachsuche mit einem brauchbaren ( SäJagdVO - § 6) und geeigneten Hund unterlassen, ist dies als Verstoß gegen dieWeidgerechtigkeit zu werten. Auch die Kontrolle des Anschusses ist nach ständiger Rechtssprechung dringend geboten .

Wer wiederholt (zwei Male reichen !) gegen diese Gesetze der Weidgerechtigkeit verstößt, dem kann der Jagdschein entzogen werden !

Juristisch gesehen bedeutet „Nachsuche“ das gezielteVerfolgen von angeschossenen oder schwerkranken Wild mit einem brauchbaren und dafür geeigneten Jagdhund und endet mit dem Erlegen bzw. Abfangen des Wildes oder mit dem Abbruch der Nachsuche, wenn eine weitere Nachsuche keinen Erfolg mehr verspricht.

Das Unterlassen einer Nachsuche ist eine Straftat nach §17 Nr. 2a TierSchG, sofern dem Jagdausübungsberechtigten seine Pflicht zur Nachsuche oder das Durchführen einer Nachsuche und die Zumutbarkeit eines „normgemäßen Verhaltens“ bewusst war.

Dies ist jedoch dank der umfassenden Jagdausbildung bei den Jägern immer gegeben

Neben der Strafbarkeit nach TierSchG stellt das Nichtdurchführen einer Nachsuche oder das Durchführen einer Nachsuche mit ungeeigneten oder nicht brauchbaren (nach § 6 – SäJagdVO)  Jagdhunden, eine Ordnungswidrigkeit dar.

Auch gilt hier der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht !