Jagdkynologie und Tierschutz

+++ Achtung +++

Nachdem Wolfgang Richter von seinem Amt als Obmann für Jagdhundewesen zurückgetreten ist, suchen wir einen engagierten Rüdemann oder eine engagierte Rüdefrau, der/die bereit ist, sich aktiv um das Hundewesen in unserem Verband zu kümmern. Bitte rufen sie uns bei Interesse an.

Lothar Jentschel (Vorsitzender des KJV)

 

 

 

 

Welpenspieltagsimpressionen


Jagdhundekataster

Zur Übersicht der Verfügbarkeiten und Einsatzmöglichkeiten der Jagdgebrauchshunde unserer Mitglieder ist es notwendig, die Daten der einzelnen Hunde zu erfassen. Gleichzeitig werden diese Daten zur Beantragung von Regulierungen bei verunfallten und getöteten Hunden benötigt. Die dafür benötigten Formblätter finden Sie auf unserer Download-Seite unter Punkt 4.


Bitte teilen Sie uns entsprechende Änderungen in Bezug auf Ihren Jagdhund mit. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakt zu unseren Hundeführern zum Erfahrungsaustausch. Wenn Sie beabsichtigen, einen Welpen oder ausgebildeten Jagdhund zu erwerben, dann beraten wir Sie ebenfalls sehr gern. Kontaktieren Sie uns!

Erinnerung an die waidmännische Pflicht zur Nachsuche

Laut Bundesjagdgesetz und Sächsischem Jagdgesetz besteht nach den allgemeinen
Grundsätzen der waidgerechten Jagdausübung eine Nachsuchepflicht auf
krankgeschossenes oder schwerkrankes Wild.


Wird eine Nachsuche mit einem brauchbaren (§ 6 SäJagdVO) und geeigneten Hund unterlassen, ist dies als Verstoß gegen die Waidgerechtigkeit zu werten. Auch die Kontrolle des Anschusses ist nach ständiger Rechtssprechung dringend geboten. Wer wiederholt (zwei Male reichen!) gegen diese Gesetze der Waidgerechtigkeit verstößt, dem kann der Jagdschein entzogen werden.


Juristisch gesehen bedeutet „Nachsuche“ das gezielte Verfolgen von angeschossenem oder schwerkranken Wild mit einem brauchbaren und dafür geeigneten Jagdhund und endet mit dem Erlegen bzw. Abfangen des Wildes oder mit dem Abbruch der Nachsuche, wenn eine weitere Nachsuche keinen Erfolg mehr verspricht.


Das Unterlassen einer Nachsuche ist eine Straftat nach §17 Nr. 2a TierSchG,
sofern dem Jagdausübungsberechtigten seine Pflicht zur Nachsuche oder das
Durchführen einer Nachsuche und die Zumutbarkeit eines „normgemäßen
Verhaltens“ bewusst war. Kein Jäger sollte das vergessen.


Neben der Strafbarkeit nach TierSchG stellt das Nichtdurchführen einer Nachsuche oder das Durchführen einer Nachsuche mit ungeeigneten oder nicht brauchbaren (§ 6 SäJagdVO) Jagdhunden, eine Ordnungswidrigkeit dar. Auch gilt hier der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Obmann Wolfgang Richter

Tel: 0172 / 3732 928


Kontakt 

KJV Bautzen e.V.          

Gutshof 7 OT Preititz      

02694 Malschwitz         

Tel 1.: 035932 35444

Tel 2:  0151 59401548
Fax:   035932 35446    

Email: info@kreisjagdverband-bautzen.de



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Letzte Aktualisierung 06.12.2019