Jugend-Bläser-Seminar Juli 2025

Zur Förderung der Nachwuchsarbeit  für das traditionelle jagdliche Brauchtum veranstaltet Frau Mäser, von der Jagdhornbläsergruppe „Herbert Dießner/Bockwen“, ein Jugend-Bläser-Seminar.

Termin: Freitag, 25. Juli bis Sonntag, 27. Juli 2025
Ort:          Leipziger Naturhaus in Grethen (www.nfh-leipzig.de) / Herbergsweg 5 / 04668 Parthenstein, OT Grethen
Alter:        9-25 Jahre

Seminargebühr:
  135,-€ je Teilnehmer bzw. 100,-€ für jedes weitere Geschwisterkind der Familie bis 16 Jahre

Anmeldeschluss ist der 01. Mai 2025

Weiter Info´s HIER im Dokument.

Demonstration am 30. Januar 2025 in Hannover

In Kooperation mit dem Landesjagdverband Sachsen unterstützen wir als Kreisjagdverband Bautzen die Landesjägerschaft Niedersachsen bei Ihrem Aufruf zur Demo in Hannover.

Tag: Donnerstag, den 30.01.2025

Zeit: ab 10:00 Uhr

Ort: Schützenplatz in Hannover

Jetzt geht´s ums Ganze – Jagd sicher, Natur bewahren!

 

Horrido und Weidmannsheil

Der Kreisjagdverband Bautzen e.V.

Gutachten: Jagdhund vom Wolf getötet

Externes DNA-Gutachten bestätigt: Ein Jagdhund wurde Mitte Oktober in Glienig (LDS) von einem Wolf getötet. Der Vorfall ereignete sich während einer Nachsuche auf einen verletzten Rothirsch. LJVB fordert Entschädigung nach tödlichem Wolfsangriff.

(Michendorf, 19. Dezember 2024) Der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) gibt bekannt, dass ein externes DNA-Gutachten nun bestätigt hat, dass ein Jagdhund Mitte Oktober in Glienig (Landkreis Dahme-Spreewald) von einem Wolf getötet wurde. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer zweitägigen Nachsuche auf einen im Straßenverkehr verletzten Rothirsch.

Der betroffene Hundeführer aus Teltow-Fläming hatte seine Jagdterrier-Hündin, nach einer zweitägigen Suche, in der Nähe des verletzten Rothirsches zur freien Suche geschickt. Nach etwa 1,5 Stunden wurde der Hund tot aufgefunden. Die Hündin war ausgeweidet und vergraben worden. Das durch den LJVB beauftragte externe DNA-Gutachten konnte nun nachweisen, dass der Hund von einem männlichen Wolf lettischer Herkunft getötet wurde.

„Der Verlust eines Jagdhundes ist nicht nur ein persönlicher Schicksalsschlag für den Hundeführer, sondern auch ein weiteres deutliches Signal für die Notwendigkeit der Reduzierung der Wolfspopulation. In Brandenburg leben aktuell über 1.000 Wölfe“, erklärt Dr. Dirk- Henner Wellershoff, Präsident des LJVB.

Der Landesjagdverband Brandenburg fordert das zuständige Landesamt für Umwelt (LfU) nun auf, eine vollumfängliche Entschädigung des Hundeführers einzuleiten. Leider wurde der Hundeführer bis zum heutigen Tag nicht vom LfU über das weitere Vorgehen informiert und es wurde ihm auch nicht bekanntgegeben, ob bereits ein Ergebnis des Gutachtens seitens des LfU vorliegt.

„In Brandenburg ist es seit längerem 5 nach 12. Wir benötigen dringend die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht, eine deutliche Reduzierung des aktuellen Bestandes, eine Obergrenze für Wölfe und eine dauerhafte Jagdzeit“, sagt Dr. Wellershoff.

Steuerbefreiung für Jagdgebrauchshunde 2025

Liebe Jagdhundeführer und Jagdhundehalter im Kreisjagdverband Bautzen!

In Kürze beginnt das neue Jahr und die Gemeindeverwaltungen haben die Einnahmen aus der Hundesteuer wieder fest im Blick. In den meisten Gemeinden und Städten des Kreises Bautzen genießen Jagdhunde in Ausbildung bzw. fertig ausgebildete und geprüfte Jagdhunde Steuerbefreiung. Damit dieses Privileg weiterhin bestehen bleibt, ist es notwendig, dass ich den einzelnen Kommunen jährlich eine aktuelle Liste der steuerbefreiten Jagdhunde übergebe.

Da unser Hundekataster momentan nicht aktuell ist, müssen wir dringend nacharbeiten. Deshalb bitte ich Euch eindringlich darum, dass Ihr mir Eure Jagdhunde meldet – soweit nicht im Jahr 2024 schon geschehen.

Bitte verwendet dazu die einschlägigen Formblätter (sind auf Homepage des KJV Bautzen eingestellt).

Erfassung von Jagdhunden (kreisjagdverband-bautzen.de)

Schließlich kann ich nur Hunde melden, die in unserem Kataster enthalten sind.

Ich wünsche Euch einen guten Jahreswechsel und für 2025 eine gehörige Portion Weidmannsheil!

Gerd Maucksch

Obmann für Jagdkynologie und Tierschutz

Afrikanische Schweinepest: Mitteldeutsche Länder proben den Ernstfall der Tierseuchenbekämpfung

Ministerin Köpping: »Sachsens Fachleute sind krisenerprobt und geben ihre Erfahrungen gern weiter«

30 Tierärzte aus Veterinärämtern Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens probten im Rahmen einer Tierseuchenübung im Osterzgebirge die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Auf Basis einer Vereinbarung in Form des Staatsvertrages »Mitteldeutsche Kooperation im Veterinärwesens« zwischen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen wird eine solche Übung aller zwei bis drei Jahre organisiert und fand in diesem Jahr erstmals in Sachsen statt. Bei der unter Mitwirkung des sächsischen Sozialministeriums organisierten dreitägigen Übung in den Landkreisen Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bereiteten sich die Tierärztinnen und Tierärzte auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vor.

Sechs Fachleute aus den Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und eine Expertin aus der »Task Force Tierseuchenbekämpfung« des Arbeitsstabs der Länder beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beobachteten die Übung. Thema war ein ASP-Ausbruch in einem Hausschweinebestand. Die Veterinäre probten das koordinierte Vorgehen in fünf großen schweinehaltenden Betrieben und einem Wildpark. Dabei wurden verschiedene seuchenrechtliche Untersuchungen durchgeführt, Proben zur Analyse im Labor genommen, die Biosicherheitsprüfung absolviert, die epidemiologische Lage analysiert, das Verwaltungshandeln abgestimmt und die Kommunikation mit den Tierhaltern geübt.

Sozialministerin Petra Köpping erklärt: »Die Übung soll für Klarheit und Erfahrung im Krisenfall sorgen, wenn alle Maßnahmen des Krisenmanagements reibungslos umgesetzt werden müssen. Wir in Sachsen sind seit über drei Jahren erprobt in der ASP-Bekämpfung und haben die Tierseuche bereits entscheidend zurückgedrängt. Unsere Fachleute geben gern Ihre Kenntnisse und Erfahrungen an die Kolleginnen und Kollegen aus Mitteldeutschland weiter. Auch wenn wir in Sachsen bisher erfolgreich die Tierseuche eingedämmt haben, bleibt die Gefahr eines Eintrags des Virus in eine Schweinemastanlage real. Deshalb diente die Übung auch dem Appell an die Tierhalter, die Hygienemaßnahmen in ihren Anlagen gewissenhaft einzuhalten, um ihren Bestand vor der Schweinepest zu schützen.«

Im Verlauf der Tierseuchenübung wurden die Tierärztinnen und Tierärzte auf die ersten 24 Stunden in einem Krisenfall vorbereitet. Dafür war die schnelle und sichere Anwendung des tierseuchenrechtlichen Fachwissens in einer Krisensituation erforderlich. Das richtige und angemessene Verwaltungshandeln sowie die Arbeit im Verwaltungsstab wurden geprobt. Zudem wurde die angemessene Kommunikation mit den betroffenen Landwirten behandelt. Auf dem Programm stand auch ein Presseworkshop, in dem die Notwendigkeit einer mit dem Krisenmanagement eng abgestimmten Krisenkommunikation erläutert wurde. Anlass der länderübergreifenden Tierseuchenübung war auch, die Prozesse, Unterlagen und Abläufe in den Veterinärämtern entsprechend der Übungsergebnisse an aktuelle Notwendigkeiten anzupassen und das Krisenmanagement damit auf den aktuellen Stand zu bringen. Ein Unternehmen, mit dem Sachsen einen Rahmenvertrag zur Vorhaltung von Kapazitäten und der Durchführung von amtlich angeordneten Bestandsräumungen hat, demonstrierte mit drei LKW-Zügen die neuste Technik für den mobilen Einsatz auf dem Bauhof der Stadt Dippoldiswalde.

Hintergrund:

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Virusinfektion, die ausschließlich Schweine, also Wild- und Hausschweine, betrifft. Sie verläuft fast immer tödlich und ist unheilbar. Überlebende Tiere entwickeln keine Immunität gegen das Virus, sie können sich erneut anstecken. Es gibt bisher keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände (Kleidung, Schuhe, Fahrzeuge) und Futter in andere Gebiete durch den Menschen übertragen werden. Möglich ist die Übertragung auch durch Nahrungsmittel, für die mit dem ASP-Virus infiziertes Fleisch verarbeitet wurde. Für den Menschen und andere Tierarten ist die ASP nicht ansteckend oder gefährlich. Am 10. September 2020 wurde in Brandenburg ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Deutschland bestätigt. Am 31. Oktober 2020 gab es den Indexfall in Sachsen. Seitdem wurden ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern festgestellt. In Sachsen wurden bis dato insgesamt 2397 ASP-Fälle nachgewiesen. Davon sind aber nur noch 132 Fälle aktiv. In Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Rheinland-Pfalz wurden seit 2022 auch Fälle in Hausschweinbeständen nachgewiesen. Das derzeit in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in der Wild- und Hausschweinepopulation aktive ASP-Geschehen hat keinen Zusammenhang mit dem Geschehen in Sachsen und Brandenburg. Genomanalysen zeigten, dass es sich um einen anderen Virustyp mit Herkunft aus Südosteuropa handelt. Die Einschleppung erfolgte vermutlich durch den Menschen.

Weitere Informationen:

 

Wir gratulieren unseren frisch gebackenen Jungjägerinnen und Jungjägern zur bestandenen Prüfung

Sechs Jagdschülerinnen und Jagdschüler bestanden Ende September 2024, die Jägerprüfung.

Aus der Hand des Amtsleiters des Ordnungsamtes in Kamenz, René Burk bekamen die Jungjägerinnen und Jungjäger ihr Zeugnis bzw. den Jägerbrief. Mit einen kräftigen Handschlag beglückwünschten der Obmann für Aus- & Weiterbildung Stefan Hofmann und die stellv. Vorsitzende Nicole Geißler unsere frisch gebackenen Schützlinge zu ihrer bestandenen Prüfung. Brauchtumsgetreu umrahmte eine kleine Truppe von Bläser die feierliche Übergabe.

Der Kreisjagdverband wünscht allen Kursteilnehmern ein kräftiges Weidmannsheil zur bestandenen Prüfung. Ebenfalls möchte sich der Kreisjagdverband Bautzen bei allen Dozenten/Helfern für die Mithilfe in der Ausbildung bedanken.

Wenn Sie auch zukünftig einen Jagdschein absolvieren und Teil des Kreisjagdverbandes Bautzen e.V. werden möchten, finden Sie HIER weitere Informationen!

Wir wünschen allen Jungjägerinnen und Jungjägern ein kräftiges Weidmannsheil!

„Lausitzer Wölfe aus der Sicht eines Verhaltensbiologen“

"Lausitzer Wölfe aus der Sicht eines Verhaltensbiologen - Welche Erkenntnisse können Filmaufnahmen bringen?"

In Kooperation mit dem Jagdverband der Niederschlesische Oberlausitz möchten wir EUCH auf die Veranstaltung mit dem bekannten Tierfilmer und Verhaltensbiologen Dr. Axel Gebauer aufmerksam machen.

Wann?                   Freitag, den 01. November 2024

Welche Zeit?       ab 18:00 Uhr

Wo?                         Sweet Water Station in Kosel

junger Wolf (Canis lupus) schleicht sich an eine Krickente an, Braunkohlenbergbaufolgelandschaft in Sachsen

Übergabe des Hauptpreises der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2024

Am 19. September 2024 fand die feierliche Übergabe des Hauptpreises der Landesmeisterschaft des Landesjagdverbandes Sachsen statt. Im würdigen Rahmen wurde dem glücklichen Gewinner Dirk Mersiovsky eine Sauer 101 Classic XTA Repetierbüchse im Kaliber .308 überreicht.

Die Verlosung des Preises erfolgte bereits am 22. Juni 2024 unter den anwesenden Teilnehmern der Landesmeisterschaft. Die Übergabe wurde von Heiko Majewski, dem Vertreter der BlaserGroup, Marko Freudenberger, in Löbau ansässiger Büchsenmachermeister sowie dem Geschäftsführer des LJV Sachsen, Martin Wißmann und Joachim Tobias, Obmann für jagdliches Schießen durchgeführt.

Wir, der KJV-BZ und der LJV Sachsen gratulieren dem Waidgenossen Dirk Mersiovsky, Obmann für jagdliches Schießen des KJV-BZ, herzlich und wünschen ihm allzeit Waidmannsheil mit seiner neuen Büchse.

Einladung zu unseren traditionellen Hubertusmessen & Konzerten im Landkreis Bautzen & Hoyerswerda

Jägersleute versammelt Euch, die Bläser haben Euch etwas zu sagen!

Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein zügelloser Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Weder christliche Feiertage noch ethische Grundsätze hinderten den Jäger, seiner Leidenschaft hemmungslos nachzugehen. Nachdem seine Frau gestorben war, ging er als Einsiedler in die Wälder der Ardennen, um dort über seine Trauer hinwegzukommen und ernährte sich ausschließlich durch die Jagd.

Eine Begegnung mit einem Hirsch, der ein leuchtendes Kreuz zwischen seinen Geweihstangen trug, bekehrte ihn und ließ ihn erkennen, dass die Jagd nicht allein dem Selbstzweck dient, sondern ein Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung ist. Diese „Achtung vor dem Geschöpf“ ging als Waidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein.

Die traditionellen Hubertusmessen finden in jedem Jahr rund um den Hubertustag am 3. November wieder wie folgt statt:

  • Hubertuskonzert Lauta Dorf  - Laurentius-Kirche - Sonntag, 20. Oktober - 10:00 Uhr
  • Hubertusmesse Wittichenau - St. Mariä Himmelfahrt - Sonntag, 27. Oktober -10:00 Uhr
  • Hubertusmesse Neschwitz - Barockkirche - Sonntag, 27. Oktober  - 14:30 Uhr
  • Hubertusmesse Cunnewalde - Dorfkirche - Sonntag, 03. November - 10:00 Uhr
  • Hubertusmesse Neustadt Sach. - St.-Jacobi-Kirche, - Sonntag, 03. November - 17:00 Uhr
  • Hubertusmesse Gaußig - Kirche Gaußig - Freitag, 08. November - 19:30 Uhr
  • Hubertusmesse Kirschau - Evangelische Johanneskirche - Sonntag, 17. November - 16:00 Uhr
  • Bläserkonzert Malschwitz - Dorfkirche Malschwitz - Sonntag, 15. Dezember - 17:00 Uhr

Drückjagdsaison beginnt – Jagd­hunden auf Bewegungsjagden lieber versichern

Was ist eine Bewegungs­jagd-Versiche­rung?

Die Bewegungs­jagd wird immer be­liebter. Leider be­steht dabei immer das Risiko, dass dem einge­setzten Hund etwas passiert. Die Gothaer Bewegungs­jagd-Ver­siche­rung sichert Sie als Hunde­führer*in gegen Tier­arzt­kosten oder Kosten im Todes­fall Ihrer Lieblinge ab. Zudem sind in der Bewegungs­jagd-Ver­siche­rung auch ein mög­liches Ab­han­den­kommen des Hun­des, die aujesz­kysche Krank­heit (Pseudo­wut) oder Schäden durch Wolfs­angriffe abge­sichert.

Beim Abschluss der Bewegungs­jagd-Ver­siche­rung können Sie zwischen zwei Optionen wählen - je nach­dem, ob Sie verstärkt Tier­arzt­kosten oder den Todes­fall ab­sichern wollen.